Welche Rolle spielt der Vertrauensrat?

Der Vertrauensrat geht zurück auf die Pioniere des Weinbruderschaftsgedankens, auf den Pfälzer Prof. Dr. Theo Becker, den Rheinhessen Prof Dr. Hans-Jörg Koch, den Österreicher Ing. Fritz Mahrer und den Schweizer August Rausch. Sie haben über viele Jahre federführend im zweijährigen Turnus die Themen der Treffen gebündelt, die Grundsätze zusammengefasst und den Anspruch, offen für alle deutschsprachigen Weinbruderschaften zu sein, mit Leben erfüllt.


Inzwischen erfordert die Zeit neue Strukturen und einen intensiveren Gedankenaustausch. Deshalb wurde die GDW im Jahre 2007 als eingetragener Verein neu gegründet. Die Versammlung aller GDW-Delegierten wählte Wolfgang Narjes zum 1. Vorsitzenden, Otto Schätzel als Stellvertreter, Jürgen Fritz als Schriftführer und Hans Bischof als Schatzmeister. Hinzu kommen 5 Beisitzer als Repräsentanten der Weinregionen, darunter sind zwei Plätze fest an die GDW-Mitglieder aus Österreich und die Schweiz vergeben, weiterhin sind Vertreter der jeweiligen Veranstalter der zweijährigen GDW-Treffen einbezogen.

Zu den Neuerungen der letzten Jahre gehören die Einrichtung einer Homepage und Rundmails mit Informationen bzw. Texten, die noch weiter ausgebaut werden sollen.
Der Vertrauensrat trifft sich in der Regel zweimal im Jahr. Im Kern beschäftigt er sich als Lenkungsgruppe mit Fragen, welche die Gemeinschaft als Gesamtes betreffen: Die jeweilige Ausrichtung des alle zwei Jahre stattfindenden GDW-Treffens, die Nachbereitung (bis zur Berichterstattung) abgelaufener Treffen, organisatorischen Hilfen für die aktuellen Ausrichter, Programm der Delegierten-Konferenz, Auswahl der Referenten, u.v.m.