Alle haben schon von der GDW gehört, jedoch bei der Frage nach den Zielen und dem Zweck der Vereinigung ist noch manche Informationslücke zu schließen. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung:

Gründung und Treffen im Zwei-Jahres-Rhythmus

Vor fast 40 Jahren haben sich über 30 regionale Weinbruderschaften zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, mit der Zielsetzung die Weinkultur zu fördern. Dem ersten Treffen im Rheingau 1973 folgten weitere Zusammenkünfte in Deidesheim, Mosel/Bernkastel, Oppenheim, Wien, Würzburg usw. Im zweijährigen Abstand gab und gibt es - um die Kernveranstaltung der Delegierten herum - gesellige Begegnungen, Weinexkursionen und Verkostungen für die Teilnehmer, die aus inzwischen mehr als 50 Konventen bzw. Bruderschaften zu den Treffen kommen.

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Was versteht die GDW unter Weinkultur?

Landauf, landab wird der Begriff - auch missbräuchlich - in Anspruch genommen, wobei der ursprüngliche Sinn oft durch Kommerz und Konsum verwässert wird. Die Weinbruderschaften pflegen die materielle und ideelle Seite des Kulturgutes Wein. Dazu gehört die fast 5000 Jahre alte Weingeschichte, vom antiken Symposion, dem Dionyssios-Kult über die christliche Traubensymbolik bis zum Wissen über die Vielfalt des Produktes und zum Appell für maßvollen Genuss.

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Warum ein Zusammenschluss in der GDW?

Mehr als 50 deutschsprachige Vereinigungen von der Ostsee bis zu den Alpen, aus Weinbauregionen und weinfernen Landschaften, bündeln ihre Interessen. Es gilt die Lebensweisheit, dass man gemeinsam mehr erreicht.

Wenn man für 5.000 bis 6.000 Personen und viele Gleichgesinnte sprechen kann, dann wird man in der öffentlichen Diskussion (auch gegenüber Politik und Wirtschaft) eher gehört.

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Welche Rolle spielt der Vertrauensrat?

Der Vertrauensrat geht zurück auf die Pioniere des Weinbruderschaftsgedankens, auf den Pfälzer Prof. Dr. Theo Becker, den Rheinhessen Prof Dr. Hans-Jörg Koch, den Österreicher Ing. Fritz Mahrer und den Schweizer August Rausch. Sie haben über viele Jahre federführend im zweijährigen Turnus die Themen der Treffen gebündelt, die Grundsätze zusammengefasst und den Anspruch, offen für alle deutschsprachigen Weinbruderschaften zu sein, mit Leben erfüllt.

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Weitere Aufgaben des Vertrauensrates sind:

• Betreuung der einzelnen Mitgliedsbruderschaften (Je Vertrauensrat ca. 5 Bruderschaften)
• Prüfung und Beratung neuer Kandidaten in Fragen von Satzung und Programm
• Entwicklung und Weitergabe von Programm-Ideen bzw. Grundsätzlichem
• Wachsame Weinkritik angesichts allgemeiner Trends in der Weinwelt — von der EU bis zu regionalen Entwicklungen
• Koordinierung der Öffentlichkeitsarbeit (Presse)

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Wofür werden die Beiträge verwendet?

• Die einzelnen Bruderschaften zahlen nach einem Schlüssel, der von der Delegiertenkonferenz in Würzburg festgelegt wurde, ihre Beiträge an die GDW.

• Der Vertrauensrat verwendet diese Mittel unter dem Gesichtspunkt sparsamer Haushaltsführung zur Erreichung der Ziele der GDW, insbesondere für Tagungen, Kommunikation und Außendarstellung.

• Die Verwendung der Mittel wird von Rechnungsprüfern aus den Kreisen der Mitgliedsbruderschaften kontrolliert.